Meine Philosopie

Einfach gute Bilder machen, das ist nach wie vor mein Hauptgrundsatz. Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten Bild zum perfekten Zeitpunkt. So kommt es vor, dass ich ein Motiv so oft aufsuche, bis ich wirklich mit dem Ergbebnis zufrieden bin..

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Lightroom Plugin DNG Recover Edges.

Avatar of Dennis SiebertDennis Siebert - 24. April 2016 - Tipps


Einigen ist es bei den Details einer Kamera sicher schon öfters mal aufgefallen, dass der Hersteller 2 Auflösungen angibt. Z.B. 20 Megpaixel, aber nur 19,8 davon nutzbar.
Warum das so ist entzieht sich gerade meiner Kenntnis.
Ich könnte mir denken dass damit ein paar Reserven für eine kamerainterne Objektivkorrektur (wenn man sie denn nutzt) zurückbehalten werden.
Ich nutze aber keine Objektivkorrektur, sondern nehme da die Presets in Lightroom. Oft ist es aber so, dass man so extrem am Limit fotografiert, dass bei einer Objektivkorrektur ein am Rand befindliches Motiv angeschnitten wird.

 

Wie wäre es denn nun, wenn man diese Megapixelreserven irgendwie nutzbar machen kann ? Kann man. Und dafür gibt es ein Plugin namens DNG Recover Edges.
Da dieses Plugin schon ein paar Jahre alt ist stelle ich mir zwei Fragen: warum finde ich es erst jetzt und warum lese ich nirgendwo davon ? Normalerweise muss sich sowas doch wie ein Lauffeuer verbreiten. Lediglich in einem eher kleinen Forum habe ich mal davon gelesen. Ist schon komisch. Denn ab und zu hab ich mir schon gewünscht ein paar Pixel am Rand mehr zu haben.

Das Plugin setzt voraus dass euer Bild als DNG Datei vorliegt (Nikon und Panasonic werden laut PDF Datei nicht unterstützt). Falls nicht soll es eine Fehlermeldung geben. Das kann ich jetzt nicht bestätigen, da ich meine Bilder beim Import gleich in das etwas platzsparendere und schnellere DNG Format umwandele. Aber ihr könnt auch innerhalb Lightrooms ein Einzelbild umwandeln. Dazu müsst ihr euch im Bibliotheksmodul befinden. Dann Menü „Bibliothek>Foto in DNG konvertieren…“.


Wer mehr zu dem Thema DNG und warum es schnelller und kleiner ist, dem sei dieser Link hier ans Herz gelegt: Lightroom Quickie: Was das DNG-Format bringt und wie man es nachträglich konvertieren kann.

 

Die Installation des Plugins ist recht einfach. Am besten legt ihr euch einen Ordner an wo ihr eure Plugins die sich so mit der Zeit ansammeln speichert. Da einen Ordner für das Plugin anlegen und das Plugin reinkopieren. Dann geht ihr in Lightroom ins Menü „Datei>Zusatzmodul-Manager“. Links in dem Manager seht ihr eine Liste mit bereits installierten Plugins.  Da drunter den Button „Hinzufügen“. In den darauf folgendem Dateifenster navigiert ihr zum Speichert eures Plugins und wählt es aus. Ich bin mir nicht sicher ob Lightroom danach neu gestartet werden muss, da ich es bei mir ja nun bereits installiert habe.

Um ein Bild nun zu bearbeiten wählt ihr es aus, geht ins Menü „Datei>Zusatzmoduloptionen>DNG Recover Edges>Apply“ Beim nächsten Fenster auf „o.k.“ klicken und schon erstellt Lightroom eine Kopie von dem Bild mit der Endung „_full.dng“ Bei mir erscheint danach noch eine Fehlermeldung, aber es funktioniert trotzdem.
Der Gewinn an Pixeln ist nicht so wahnsinnig groß, so habe ich vorher 5184*3456 Pixel und danach 5218*3482. Das macht also 34 Pixel in der Breite und 26 in der Höhe. Das macht so rund 0,25 Megapixel. Nicht die Welt, aber manchmal kann es das sein was einem fehlt.

 

Viel Spaß damit.
Dennis

 

 

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