Meine Philosopie

Einfach gute Bilder machen, das ist nach wie vor mein Hauptgrundsatz. Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten Bild zum perfekten Zeitpunkt. So kommt es vor, dass ich ein Motiv so oft aufsuche, bis ich wirklich mit dem Ergbebnis zufrieden bin..

Blog

Einfach aber genial: Der Locationkalender.

Dennis Siebert - 25. März 2016 - Tipps

Moin,

heute habe ich mal einen kleinen Fotoquicktipp für euch, der so einfach ist dass ich mich ärgere nicht schon viel früher auf die Idee gekommen zu sein.
Als Landschaftsfotograf ist man ja immer wieder vom Sonnenstand abhängig. Eigentlich interessieren ja nur zwei Zeitbereiche am Tag so richtig. Der Sonnenauf und Untergang bzw. die Zeiten um diese Geschehnisse rum. Die Zeit dazwischen nutzt man eher weniger. Nicht umsonst gibt es ja das Sprichwort: "Zwischen 11 und 3 hat der Fotograf frei“. Da dort die Sonne so hoch steht dass die Schatten recht kurz sind und das Bild flacher wirkt. Soll aber nicht heissen dass man da gar keine Fotos machen kann oder darf :-D Da wir ja in der glücklichen Lage sind dass die Sonne wandert und übers Jahr gesehen ständig neue Motive möglich sind hat man dann oft das Problem was sicher jeder kennt: Tolles Wetter, aber was ist heut denn so möglich? Aber so auf die schnelle findet man ja nicht raus was man heut so anstellen kann. Da sucht man und überlegt. Dann findet man was und merkt dass man vor einer Stunde hätte losfahren müssen..

Und da ist mir dann irgendwann eingefallen: mach Dir doch eine Datenbank mit Locations. Locations sammelt man ja so nach und nach. Ich nutze dazu ja gern die App „TPE“. Aber da sind die Locations halt gelistet, aber man sieht nicht sofort wann ist der ideale Zeitpunkt für einen Sonnenuntergang. In Hamburg an der Alster z.B. gibt es die Schwanenwikbrücke, da fotografiert man von einer anderen Brücke aus über einen Fleet die Schwanenwikbrücke mit Alster und Fernsehturm im Hintergrund. Aber das ist in der Praxis nur 2 mal im Jahr für ein paar Tage machbar.
Nun bin ich rangegangen und habe mir einen Locationkalender auf dem Mac in der Notizen App erstellt. Diese App ist eh immer dabei, ob nun auf dem Mac, iPhone oder iPad. So habe ich, da sie sich über die iCloud synchronisieren immer den aktuellen Stand dabei. Fällt mir unterwegs was ein, tipp ich´s ins iPhone und kann´s zuhause dann auch gleich sehen.


Ich weis jetzt nicht wie man das ausserhalb der Apple Welt machen kann, aber ich denke da gibts auch Lösungen, vielleicht mit Wunderlist oder Todoist.

Wie das ganze dann aussieht könnt ihr hier auf dem Screenshot sehen. Verständlicherweise habe ich jetzt nur einen Bruchteil meiner Locations in dem Bild. Einen kleinen "Heimvorteil" möchte ich ja für mich behalten.

Wie ihr seht das ist das ganze recht einfach gehalten, aber dafür effektiv.
Sonnenaufgang in orange, Sonnenuntergang in rot.
Zusätzlich habe ich noch eine Zeite mit Sonstiges.
Da steht dann drin was nicht unbedingt Sonnenauf oder Untergangsabhängig ist. Sondern eben spezielle Sachen die eher Jahreszeitenabhängig sind. Wie z.B. der Leuchtturm in Sassnitz der im Winter immer schön vereist, oder die Blütezeit der Schachbrettblume.

So muss ich nur mal kurz reingucken was gerade anliegt und kann mir dann aussuchen was ich machen möchte.
Sehe ich bei Facebook oder sonstwo ein Bild welches mir gefällt, dann lege ich die Location in TPE an und gleichzeitig trage ich es in meinen Kalender ein. So wächst und wächst er.
Da ich den Kalender noch gar nicht so lange führe ist er schon ganz gut gewachsen. Der Januar den ihr hier auf dem Screenshot sehen könnt ist da noch recht dünn bestückt.

 

So, dann viel Spaß beim Anlegen eures eigenen Kalenders.


Dennis

New comment

1 comments

Jens Farenski

12. November 2017

Die Apple Alternazive - OneNote

Hallo Dennis,

 

sehr coole Idee.

In der Windows & Android Welt kann man OneNote nutzen, geniales Notizprogramm. Das nutze ich. Funktioniert auch im Mix mit Apple, läuft dann über OneDrive die Synchronisation.

 

Gruß, Jens.