Meine Philosopie

Einfach gute Bilder machen, das ist nach wie vor mein Hauptgrundsatz. Ich bin immer auf der Suche nach dem perfekten Bild zum perfekten Zeitpunkt. So kommt es vor, dass ich ein Motiv so oft aufsuche, bis ich wirklich mit dem Ergbebnis zufrieden bin..

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Vier ND1.8 (64x) Filter im Vergleichstest

Dennis Siebert - 20. August 2016 - Allgemein

Wer sich mit ND Filtern mal näher beschäftigt, wird sicher irgendwann mal gemerkt haben, dass sie sich von Marke zu Marke unterscheiden. Nicht nur in der „Ausstattung“, quasi wie sie geliefert kommen, sondern auch in der Qualität. Damit meine ich nicht mal die Abbildungsqualität. Da konnte ich eigentlich nie irgendwelche Einbußen in der Bildschärfe feststellen. Aber in der Neutralität gibt es doch so einige Unterschiede. So kann man bei dem einen Hersteller keine Farbverschiebungen feststellen, bei anderen z.B. mehr oder weniger stark in Richtung blau oder grün. Auch kann es Unterschiede bei der Vignettierung geben, was gerade bei Ultraweitwinkelaufnahmen auffällig wird.

 

Da ich nun schon so einige Filter diverser Hersteller hier liegen habe oder mal besessen habe, will ich da mal meine Erfahrungen niederschreiben. Als Beispiel habe ich da die Filterstärke 1.8 (64x), da ich davon bisher die meisten hatte.

 

Die getesteten Filter sind:
Lee Little Stopper
Lensinghouse F-Stopper Pro ND 1.8
Haida ND 1.8
Formatt Hitech Firecrest ND 1.8
Formatt Hitech ProStop IRND 1.8

Der letztgenannte Filter, der Formatt Hitech ProStop IRND 1.8 fliesst aber nicht direkt in die Bewertung ein, da ich diesen Filter nicht mehr besitze, aber noch einen Vergleich zum Lee Little Stopper habe, den ich mal auf Lanzarote angefertigt habe. Den Vergleich möchte ich am Ende einmal kurz zeigen.

Lee Little Stopper

Lee Little Stopper

Der Lee Little Stopper wird in einer kleinen handlichen Blechdose geliefert, die nur wenig größer als der Filter ist.

Neben dem Filter befinden sich noch eine kleine Anleitung, eine Umrechnungstabelle und ein kleiner Aufkleber mit dem „Little Stopper“ Schriftzug in der Dose. Leider ist der Schaumstoff der den Filter umrandet sehr filigran. Da er auch nur eingelegt ist und nicht mit dem restlichen Schaumstoff verklebt, löst sich das ganze irgendwann und fliegt in der Dose umher.
Die Dichtung des Filters ist schmal aber ausreichend. Aber man merkt einen deutlichen Unterschied zu den später getesteten Filtern, die haben alle eine schwarze Dichtung aus Moosgummi, während die von Lee grau ist und den Eindruck macht, dass sie unter hohem Druck, wie es in einer Filtertasche im Rucksack vorkommen kann, sich platt drückt. Bei der Beschriftung auf dem Filter ist mir aufgefallen, dass sie nur aufgedruckt ist und nach einiger Zeit in Benutzung abreibt. Das kann evtl. vom Filterhalter kommen. Da der Filter in vier Richtungen eingesteckt werden kann, kann die Filterklemme die Schrift abreiben.


Mit 135€ liegt der Little Stopper im höheren Preisniveau.
Lee Little Stopper bei Amazon

 

Lensinghouse F-Stopper Pro ND1.8

Lensinghouse F-Stopper Pro

Dieser Filter kommt auch in einer Blechdose. Diese ist aber deutlich größer als bei Lee oder Haida. Das hat auch einen Grund. In der Blechdose befindet sich eine meiner heissgeliebten Klett Taschen. Und da drin letztendlich der Filter. Die Blechdose hat hier also eher dekorativen  Zweck, zum Transport in der Fototasche ist die viel zu groß. Ansonsten befindet sich noch ein kleines Booklet in der Tasche mit Handhabung und Pflege des Filters. Eine Umrechnungstabelle wie bei Lee ist nicht dabei.

Richtig klasse ist die Dichtung aus Moosgummi. Da gibts nichts zu meckern. Die Dichtung ist aber so geformt dass sie an zwei Seiten das Filterglas voll bis zum Rand abdeckt. Dadurch lässt sich der Filter nur in 2 Richtungen einschieben. Mein 1.8er ist da sogar noch ein klein wenig anders als meine anderen beiden Lensinghouse Filter. Hier gehen an der Oberseite noch 2 kleine Nasen von der Dichtung bis zum Rand. Dadurch wirken sie als Anschlag, dass man den Filter nicht zu tief in den Halter schieben kann. Auch wenn das sicher für den Hauseigenen Filterhalter von Lensinghouse gedacht ist, gibt es zumindest mit dem Lee Halter den ich verwende keinerlei Probleme. Wie die Beschriftung aufgebracht ist kann ich nicht wirklich sagen, scheint aber in Silber gedruckt zu sein. Aber dadurch dass der Filter durch das Design der Dichtung nur in einer Richtung eingesteckt werden kann, kann zumindest der Filterhalter die Schrift nicht abreiben.


Mit mittlerweile knapp 200€ liegt der Lensinghouse preislich an der Spitze.
Lensinghouse F-Stopper Pro bei Isarfoto.

 

Haida ND1.8

Haida ND1.8

Haida überrascht immer wieder aufs Neue. Seit ich diese Marke kenne passen sie immer wieder ihre Verpackung an. Während es ganz zu Anfang eine Plastikschachtel war und man die Dichtung noch selber aufkleben musste, gab es später eine Klett-Tasche, die leider viel zu eng war. Dafür war die Dichtung schon aufgeklebt. Ganz aktuell ist der Filter in einer schönen Blech Klappschachtel eingefasst. Das macht einen super Eindruck. Der Filter ist da wirklich gut drin aufgehoben. Seit jeher ist bei Haida immer eine Ersatzdichtung dabei. Ich habe sie zwar noch nie gebraucht weil eine Dichtung mal kaputt ging, aber ich habe eine dazu verwendet einen schwächeren Filter aus meiner Sammlung, der ohne Dichtung ausgeliefert wird, nachträglich mit einer Dichtung zu versehen. Die Beschriftung ist hier ebenfalls aufgedruckt, aber es besteht keine Gefahr sie mit dem Filterhalter zu zerreiben, da man den Filter nur in zwei Richtungen einstecken kann.

Mit etwa 90€ liegt der Haida im günstigerem Preissegment.
Haida ND1.8 bei Amazon

Formatt Hitech Firecrest ND1.8

Formatt Hitech Firecrest 1.8

Nachdem Formatt Hitech seine neue Firecrest Serie angekündigt hatte wurde ich neugierig. Mit dem Vorgänger hatte ich doch gar keine guten Erfahrungen gemacht (siehe weiter unten). Aber warten wir mal ab. Der Firecrest kommt in einer schön bedruckten Pappschachtel in der sich eine große Kunststoffschachtel befindet. Die Dichtung aus Moosgummi muss man hier selber aufkleben. Wenn man sich da ein paar Hilfsmittel zurechtlegt ist das aber kein größeres Problem. Bei diesem Filter ist als einzigem im Test die Beschriftung mittels Laser aufgebracht. Das dürfte keinerlei Schwierigkeiten bereiten obwohl man den Filter in allen vier Richtungen einstecken kann und wohl länger als der Filter an sich halten.

Mit rund 80€ ist der Firecrest momentan der günstigste Filter im Test. Ich frage mich ob das mit dem Brexit zu tun haben könnte, denn für meinen ersten Firecrest habe ich deutlich mehr bezahlt.

Formatt Hitech Firecrest 1.8 bei Amazon.

 

Formatt Hitech ProStop IRND 1.8

Zuletzt noch der Formatt Hitech ProStop IRND. Dieser ist im Gegensatz zu den anderen Filtern der einzige aus Resin. Alle anderen Filter hier in diesem Test sind aus Glas. Der Filter kam bei mir direkt in einer Luftpolster Versandtasche, in der sich dann die Klettasche befand.  Dafür war die Dichtung aber schon aufgeklebt.

Mit rund 95€ ist er noch im unterem Preisrahmen.
Formatt Hitech ProStop IRND 1.8 bei Amazon.

 

Fazit Lieferumfang

Also zusammengefasst gibt es keine wirklichen Besonderheiten. Der eine hat eine extra Dichtung, die einem unterwegs natürlich egal sein kann, aber trotzdem eine super Geste ist. Die Umrechnungstabelle beim Little Stopper ist ebenfalls nett, aber nur Hilfreich wenn der Filter einen exakten Faktor hat. Und das hat man eher selten. Dafür gibt es aber Smartphone Apps, wo man die Filterfaktoren mittlerweile genau anpassen kann. Das Fehlen der Taschen bei einigen Filtern finde ich persönlich aber schon bedauerlich. Ich habe meine ND Filter nämlich nicht in einer großen Tasche, die ist schon mit Verläufen voll. Ich habe die ND Filter in den Klett-Taschen wie Lee und Lensinghouse sie mitliefern im Rucksack eingelassen. Lee liefert leider nur seine schwächeren „ProGlass“ Filter in diesen Taschen aus.

Kommen wir jetzt zu dem eigentlichen Test der Neutralität. Drauf gekommen bin ich damals als ich für den Teneriffa Urlaub noch einen 1.8er haben wollte. Zu der Zeit war die Auswahl noch deutlich geringer im Gegensatz zu heute. Lensinghouse kannte ich noch nicht, gab es aber glaube ich schon. Haida hatte zu der Zeit noch keine Einschubfilter. Daher hatte ich mir bei Format Hitech den ProStop IRND gekauft (die Firecrest Serie gab es noch nicht). Ich war aber froh den dass Lee den Little Stopper noch rechtzeitig herausgebracht hat, denn der Formatt Hitech war eigentlich nur als Bierdeckel zu gebrauchen. So nach und nach sammelten sich mehrere Filter an, da ich nie recht zufrieden mit der Neutralität war. Jeder Hersteller meint der beste zu sein, aber doch gibt es echt krasse Unterschiede.

Aber seht selbst:

 

Die Tests

Das erste Bild zeigt die „Testlanschaft“ ohne Filter, also das ist das Referenzbild an das die anderen möglichst genau rankommen müssen. Aufgenommen mit automatischem Weissabgleich.
Die Testbilder mit den Filtern wurden ebenfalls mit automatischem Weissabgleich aufgenommen. Um später zu sehen wie weit man an der Farbtemperatur drehen muss, habe ich eine Graukarte ins Bild gestellt. Dann pickt man in Lightroom einfach mit der Weissabgleichspipette drauf und kann sehen wie weit sich die Farbtemperatur ändern würde. Der Wert ist manchmal so hoch dass man nichtmal mit der manuellen Temperatureinstellung auf 10.000 Kelvin was erreichen kann. Diese Erfahrung hatte ich besonders beim Lee Big Stopper gemacht.

 

Test 1: Schönwetter auf dem Balkon

Am Wochenende bot sich gleich am Himmel ein testenswertes Szenario an. Schöne Wolken am blauen Himmel. Also Stativ aufgebaut und losgelegt.

Das erste Bild ist ein neutrales Testfoto ohne Filter. Kamera war die Sony Alpha 7II mit dem Canon 16-35 f4 IS L am Metabones Adapter. Weissabgleich stand auf Automatik. Fotografiert wurde im M Modus. 16mm, f/14. In Lightroom keinerlei Bearbeitung, lediglich die Profilkorrektur für das Objektiv. Die Kamerakalibrierung auf steht auf neutral.

Von der Farbtemperatur kann man hier bei keinem wirklich meckern. Es gibt keine wirklich extremen Ausreisser. Der Lensinghouse wirkt hier aber schon deutlich blauer was bei dem blauen Himmel aber eher wie ein Polfiltereffekt aussieht. Der Haida wirkt dagegen irgendwie flauer, als wenn ein leichter Grauschleier drüberliegt. Der Haida war auch dunkler als alle anderen. Die Belichtungszeit des Testbildes ohne Filter lag bei 1/100 sek. Errechneter Wert für die Filter waren dann 0,6 Sekunden. Daher musste ich das Bild des Haida Filters in Lightroom um 0,85 aufhellen. Der Formatt Hitech macht hier einen besonders guten Eindruck. Die Farbe kommt dem Original am nächsten und was auch auffällig ist, er hat deutlich weniger Vignettierungen als die anderen drei Filter.

Also hier hat der Formatt Hitech Firecrest eindeutig die Nase vorn.

 

 

Test 1 Farbtemperaturen in Lightroom

FilterFarbtemperaturTönung
Ohne Filter5150+5
Lee Little Stopper6550+14
Lensinghouse F-Stopper Pro6100+34
Haida6450+22
Formatt Hitech Firecrest5900+12

Test 1: Bilder

Ohne Filter
Lee Little Stopper
Lensinghouse F-Stopper Pro
Haida
Formatt Hitech Firecrest
 

Test 2: Stromschnellen im Wald

Da der 64x Filter ja eigentlich nichts für puren Sonnenschein ist, sondern eher bei mäßigerem Licht aufgrund seines kurzen Faktors zu gebrauchen ist, ging es im Nachbarort mal an eine kleine Stromschnelle. Denn zusammen mit einem 8x Filter ist der 64ér bildet er das ideale Paar für solche Spielchen.

Die Vorgehensweise war die gleiche wie beim ersten Test. Brennweite war wieder 16mm. Blende war 7,1 was eine Belichtungszeit ohne Filter von einer Sekunde ergab. Dementsprechend lag die Belichtungszeit mit Filter bei 64 Sekunden.

Bei diesem Test wiederholen sich die Ergebnisse wie beim ersten Test. Der Lee Little Stopper zeigt hier deutlich seine Blauverschiebung. Beim ersten Test am blauen Himmel wirkte das nicht ganz so schlimm, da das Himmelblau einfach nur intensiver wirkte. Der Lensinghouse legt da leider noch ne Schippe rauf. Der Haida dagegen trumpft wieder mit seiner natürlichen Farbwiedergabe. Lediglich wie Vignettierung die die drei ersten Filter haben ist noch da. Hier in diesem Fall ist es aber nicht wirklich auffällig. Das Fällt halt nur auf wenn man das Bild mit dem ungefilterten Bild vergleicht. Wie im ersten Test musste ich das Bild vom Haida in Lightroom wieder um 0,85 aufhellen. Beim Formatt Hitech war zum Bild ohne Filter kaum ein Unterschied zu bemerken. Lediglich an den Stellen wo sich die Lichtverhältnisse leicht geändert haben. Aber unten an den Steinen sieht alles gleich aus. Super.

 

Auch hier ein klarer Sieger: der Formatt Hitech Firecrest

 

Test 2 Farbtemperaturen in Lightroom

FilterFarbtemperaturTönung
Ohne Filter6550+36
Lee Little Stopper6950+65
Lensinghouse F-Stopper Pro6950+75
Haida7000+56
Formatt Hitech Firecrest7000+56

Test 2: Bilder

Ohne Filter
Lee Little Stopper
Lensinghouse F-Stopper Pro
Haida
Formatt Hitech Firecrest
 

Fazit

Mit allen getesteten Filtern kann man zu seinem gewünschten Ergebnis kommen. Beim Lee Little Stopper und dem Lensinghouse F-Stopper Pro empfiehlt es sich aber vorsichtshalber in einem Testbild eine Graukarte mitzufotografieren, damit man später in Lightroom die Farbtemperatur mit der Pipette angleichen kann. Bei der Vignettierung kann es Probleme geben wenn man in den Ecken eh schon dunkle Bereiche hat und diese dann später in der Bildbearbeitung aufhellen muss. Das kann zu unschönen Rauschartefakten führen. Der Haida, ja eh schon für seine Neutralität bekannt, hält sein Versprechen auch wirklich ein. Lediglich die Vignettierung kann bei einigen Motiven als störend empfunden werden.

Und der Formatt Hitech Firecrest, ja der hat seinen Platz in meiner Filtertasche nun redlich verdient. Ich bin absolut zufrieden mit den Ergebnissen die er abliefert. Sowohl Farbtreue als auch Vignettierung trumpfen hier wirklich auf. Das einzige Manko an dem Filter ist die Dichtung. Ich merke dass der Filter etwas Strammer in den Halter zu schieben geht. Bei einem Freund soll sich die Dichtung sogar schon wieder ein wenig aufrollen. Das kann ich jetzt bei mir aber nicht bestätigen. Da kann man aber, wenn nur ND Filter von Formatt Hitech verwendet, den Halter in der Richtung optimieren, indem man unter die erste Klemme eine kleine Distanzfolie einbaut, so dass die Klemmung ein klein wenig mehr Luft bekommt. Bei mir wird es jetzt jedenfalls so sein, dass ich meine „Problemfilter“ versuche zu verkaufen und diese durch Pendants von Formatt Hitech ersetze.

 

Format Hitech ProStop IRND

Wie am Anfang erwähnt wollte ich ja noch ein absolutes NoGo in Sachen Filter zeigen. Dieses kommt kurioserweise aus dem selben Hause wie der erstplatzierte Filter: Formatt Hitech
Allerdings ein Filter der älteren IRND Bauart. Diese sind auch nicht aus Glas, sondern aus Resin. Auf Lanzarote hatte ich damals die Gelegenheit diese zu vergleichen. Der Lee Little Stopper hatte schon nicht so ganz getroffen, aber was der Formatt Hitech Pro-Stop IRND da abliefert könnte man auch mit einem Schweisserglas hinbekommen. Absolut nicht zu gebrauchen. Wie es scheint läuft diese Serie auch aus, denn auf der Webseite sind so einige Filterstärken gar nicht mehr erhältlich. Die wenigen die noch da sind gibt es auch zu reduzierten Preisen. Aber selbst das ist noch zu teuer.

Little Stopper gegen Hitech Pro Stop IRND

Abschliessend

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Test weiterhelfen und ein wenig Licht in den Filterdschungel bringen. Denn es kommt immer wieder vor dass in diversen Fotogruppen/Foren nach Filterempfehlungen gefragt wird und jeder auch nur dass empfiehlt was er selber hat. Hier gibt es nun endlich mal Vergleichsbilder.

Ich würde mich freuen wenn ihr bei eurem Filterkauf die Amazon Links unter den jeweilligen Filtern verwenden würdet. Damit unterstützt ihr mich ein wenig, ohne dass ihr für den Filter mehr bezahlen müsst. Denn ich kann es nicht leugnen: dieser Test hat mich eine Stange Geld gekostet, ohne jegliche Unterstützung anderer.

 
Wer Interesse daran hat sich die Original RAW Testbilder anzusehen, der kann sie sich hier runterladen: 64X Filter RAW

Euer Dennis

 

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8 comments

Stephan Lang

14. Mai 2017

Hi Dennis,

 

danke für deine Mühen und dafür, dass du deine Erkenntnisse mit uns teilst.

 

Meine Anforderungen an ND-Filter sind ein möglichst geringer Schärfeverlust (nachschärfen ist immer schlecht) und eine lange Lebensdauer (die Teile sind schließlich teuer genug). Da ich stets in RAW fotografiere, konnte ich vorhandene Farbverschiebungen von ND-Filtern bisher immer zu meiner Zufriedenheit entfernen (damals zu analogen Zeiten war dies noch ein Ärgernis). Vignettierungen sind zwar unangenehm, heutzutage jedoch auch kein großes Problem mehr. Und wenn statt 6 knapp 7 Blenden geschluckt werden, lässt mich kalt, weil ich den Verlängerungsfaktor vorher genau ermittelt und mich darauf eingestellt habe.

 

Weiterhin gut Licht mit möglichst seltenem Filtereinsatz! :)

 

VG

Stephan


Jörg Loheide

21. März 2017

Schöner und nützlicher Bericht, lieber Dennis. ;)


Dennis Siebert

13. Oktober 2016

Hallo Raico,

 

danke für das Lob.

Ja wir haben uns auf der Photokina auch mal gesehen und die Hand geschüttelt.

Ich hab Dir gesagt dass ich der Admin der Facebook Gruppe "ND und Graufilterfotografie" bin. Vielleicht klingelt da ja was :-D


raico rosenberg

13. Oktober 2016

Filter

Eine sehr gute Arbeit hast du geleistet Dennis! Danke für die Ausführliche info!

 

Bevor ich dazu was sage, war ich auf der Photokina 2016 als externer berater bei Hitech.

 

Vor Ort war der Fabrik manager von Hitech und er hat mir erklärt wie die Filter von Hitech im Gegensatz zur Konkurrenz fabriziert werden. Es wird ausführlich deutsches Schott Glass verwendet und im Sandwich verfahren wird die Beschichtung zusammengepresst. Die beiden scheiben und die beschichtung kann mann erkennen an den Seiten. Ich fand es recht interessant da es ein Aufwändiges verfahren ist und die konkurenz hingegen, zB Haida das Glass von aussen beschichtet. Der Grosse Nachteil dabei ist das vom Ständigen ein und rausziehen im Filterhalter die beschichtung mit der Zeit leicht Verkratzt und evtl. irgendwann abpellt. Das verfahren von Hitech ist zwar aufwändiger aber dafür die qualität besser in meiner Meinung.

 

Dazu muss ich Ehrlich und Neutral sagen das ich diverse ND Filter von Haida auf längere Zeit probiert habe, auch das 1.8 ND im Test und die Resultate waren von der Neutralität Super, nur die qualität war halt nicht so hoch wie die von Formatt Hitech nach meiner Meinung.

 

Zum üblichen Gummi um die Filter hat der neue Firecrest 100mm Filterhalter eine gute Lösung, die Gummi dichtung ist jetzt am Filterhalter annstatt das mann es mit dem aufwendigen verkleben des Gummis am Filter zu tun hat. Immer bestand die gefahr das vom rein-und rauschieben der Filter das Gummi sich löste und die Scheibe mit Kleber verschmierte. Ist mir früher mal einige male passiert.. Mal sehen ob das neue System von Firecrest sich bewährt..


Dennis Siebert

25. September 2016

Na, der Formatt Hitech Firecrest.


Horst Maresch

25. September 2016

Wecher ist den jetz besser ?


Dennis Siebert

20. August 2016

Ja das hattest Du mir im Pfälzerwald ja auch erzählt.


Raik

20. August 2016

Das der Haida in Bezug auf den korrekten Verlängerungsfaktor nicht stimmt, wusste ich von 2 Stück die ich besitze. Beide sind ca 0,75-1 Blende dunkler. Sonst aber super!